GANZ.SELBST.SEIN Wien Pressbaum
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7 Dimensionen menschlichen Wachstums

Meine Arbeit integriert 7 Dimensionen menschlichen Wachstums (nach Christian Meyer)

  1. Bewusstwerdung der Bedürfnisse und Ziele des Lebens: Was will ich wirklich? Was ist mir wirklich wichtigt? Es gibt so viele Wünsche und Befürchtungen, die das Leben regieren, die teils bewusst und größtenteils unterbewusst sind. Die Dich in verschiedene Richtungen ziehen. Du kommst erst in Einklang mit Dir, wenn diese Ziele und Wünsche bewusst werden, so dass Du dich klarer entscheiden kannst.
  2. Die Bereitwilligkeit alles zu erfahren: Die meisten auftauchenden Gefühle werden unbewusst kontrolliert und abgewehrt. Das Fühlen wird häufig vom Gedanken es nicht aushalten zu können begleitet. Aus diesem Grund werden Gefühle vermieden und unterdrückt, was einen immensen Kraftaufwand benötigt.  Beim normalen Meditieren konzentriert man sich entweder auf eine bestimmte Körperempfindung, oftmals das Atmen, oder man ist der Beobachter von allem, auch der Gefühle, die auftauchen. Wenn man aber der Beobachter ist, erlebt man die Gefühle nicht wirklich, man betrachtet sie von außen. Das kann dazu führen, dass man sich vom inneren Erleben weiter entfremdet. Stattdessen ist es wesentlich erfolgreicher, den Gefühlen Raum zu geben und sie wirklich vollständig zu erleben; sich berühren und bewegen zu lassen, und dadurch wirklich lebendig zu werden. Dann kann nämlich das Gefühl wirklich ausgefühlt werden – es kann verbrennen – und nur dadurch werde ich innerlich ruhig, gelassen, und finde durch die Schichten der Gefühle in meine eigene Mitte und in die eigene Tiefe. 
  3. Die Position des Zuschauers: Gleichzeitig kann man sich selber immer besser kennenlernen und auch entdecken, dass man in dem ganzen Drama nicht verstrickt zu sein braucht; dass man sein Leben wie einen Film oder ein Theaterstück betrachten kann und dadurch entdeckt, dass man selber etwas viel Tieferes ist als dieses Drama.
  4. Die Muster des Lebens verstehen: Um sich auf eine tiefe Weise zu verstehen, und gerade auch die blinden Flecken, fliesst das Wissen des „Enneagramm“ in die Sitzungen ein – ein altes Wissen, das sich mit der modernen Psychologie verbunden hat, und mit dem man seine Charakterstruktur sowie einen großen Teil seiner Verhaltensmuster verstehen kann. Du bist weitaus mehr als diese Charakterfixierung und diese Verhaltensmuster.
  5. Körperliche Blockierungen beenden: Mit einem verspannten Körper kann man weder lebendig werden noch auf eine tiefe Weise loslassen. Die wesentliche Ursache für die chronischen Blockierungen des Körpers und des Atems liegt in unbewussten Grundüberzeugungen, die das ganze Leben kontrollieren. So etwa: „Ich muss mich immer kontrollieren und schützen, weil ich sonst verletzt werde, und das so schlimm sein kann, dass ich vernichtet werde.“ Oder: „Ich muss immer stärker sein als die anderen, wenn ich unterliegen würde, wäre das der psychischen Vernichtung gleichbedeutend.“ Oder: „Ich muss mich vor den Gefühlen schützen, weil ich sie nicht wirklich aushalten kann. Erst wenn diese Grundüberzeugungen sich mit auflösen, kann der Körper wirklich gelöst bleiben. Atemarbeit und emotionale Körperarbeit können hier sehr gut helfen.
  6. Alte Verstrickungen lösen: Die Wut auf das, was in der Vergangenheit geschehen ist, bedeutet eigentlich die Hoffnung, dass die Vergangenheit sich noch ändern ließe. Wenn diese Verstrickungen gelöst sind, wenn die Vergangenheit anerkannt werden kann als das, was sie war, erst dann habe ich meine eigene Energie wirklich für die Gegenwart vollständig verfügbar. Das ist  ein wesentliches Ziel jeder Therapie.
  7. Auseinandersetzung, Begegnung und Lösung der existenziellen Ängste: Angst vor der Bodenlosigkeit, der inneren Leere, dem existenzielen Alleinsein und der Angst vor dem Tod. Solange der Mensch von der Angst vor dem Tod regiert wird, ist er unfrei. Das hat gar nicht viel mit der gedanklichen Vorstellung des Todes zu tun, von der viele Menschen sagen, dass sie keine Angst davor haben. Es ist die unmittelbare Angst vor Vernichtung und Auflösung, wenn ich tiefer nach innen gehe und plötzlich mit der Bodenlosigkeit und der Unendlichkeit des inneren Raumes konfrontiert bin, wo es keinen Halt mehr gibt. Dieser existenziellen Angst kann ich tatsächlich begegnen, ich kann sie fühlen und wenn ich mich auf diese innere Tiefe wirklich einlasse, auf das, was zunächst als ein schwarzes Loch oder ein Abgrund erlebt wird, kann ich gerade dadurch frei werden und lebendig – dann kann ich sogar aufwachen und ganz im Selbst zuhause ankommen (Leere, Liebe, Bewusstsein).

Psychologische Praxis

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